Das erste Telefon, das erste Radio, die erste Waschmaschine, eine farbige Folie vor dem Schwarz-Weiß-Fernseher ... Medien, Computer, Haushaltsgeräte und andere technische Errungenschaften hielten nach und nach, aber unaufhaltsam Einzug in unsere Wohnungen und Häuser und veränderten das typische Bild slowenischer Familien für immer.
Bis in die 1960er-Jahre waren Autos für den Großteil der Bevölkerung ein unerschwinglicher Luxus. Die Straßen Sloweniens waren damals nahezu leer und wurden vor allem von Fußgängern, Radfahrern und Pferdefuhrwerken genutzt. In größeren Städten verkehrten auch Straßenbahnen. Mit dem industriellen Aufschwung in den 1960er-Jahren konnten sich schließlich auch die Slowenen ihre ersten eigenen fahrbaren Untersätze leisten.
Gruppenfotos von Schülerinnen und Schülern gehören auch heute noch in jedes Familienalbum. Die einst ernsten, steifen und streng geordneten Gruppenaufnahmen wurden im Laufe der Zeit durch lockere, oft ausgelassene Posen der Schulklassen ersetzt. Auch die Klassenzimmer haben sich im Laufe der Zeit stark verändert – sowohl in ihrem Erscheinungsbild als auch in ihrer Ausstattung und Symbolik ...
Fotografien vom Brotbacken im traditionellen Holzbackofen und vom Wäschewaschen von Hand bis hin zum Maiskolbenschälen, Viehhüten und Wollspinnen ...
Erinnern Sie sich noch an die kleinen Geschäfte mit persönlicher Bedienung oder an die Schirmreparierer? Mit dem Wandel der Lebensweise veränderte sich auch die Berufswelt: Schuster, Uhrmacher und Fischer werden immer seltener, während Müller, Bergleute und Ammen aus dem Berufsalltag verschwunden sind. Auch die Arbeitswelt in Fabriken, Banken, Bibliotheken, Gaststätten und Krankenhäusern hat sich grundlegend verändert ...
Leid und Solidarität bei Überschwemmungen, Erdbeben, Dürren und Unwettern; Freude und Chaos an der verschneiten Küste; die Überquerung des zugefrorenen Bleder Sees; Häuser, die unter Schneemassen begraben liegen ...
Familienfotos halten alle wichtigen Momente des Heranwachsens und die Übergänge der Kinder in neue Lebensabschnitte fest. Geburtstage, Schulabschluss, Verlobung, Militärdienst, Hochzeit: Auch die Art und Weise, wie diese Ereignisse gefeiert werden, verändert sich mit dem gesellschaftlichen Wandel.
Vom Skifahren, Segeln und Fallschirmspringen bis hin zu Fußball, Leichtathletik und Schachturnieren ... Durch sportliche Wettkämpfe werden Identität, Zugehörigkeitsgefühl und sportlicher Stolz sowohl in der lokalen Gemeinschaft als auch in der Gesellschaft insgesamt zum Ausdruck gebracht.
Kinderspiele auf der Straße, Kartenspiele unter Erwachsenen, Theaterbesuche, ausgelassenes Faschingstreiben, Silvesterfeiern ... in guten wie in schlechten Zeiten.
Geschichten von großen Migrationsbewegungen und persönlichen Entscheidungen. Geschichten von willkürlich gezogenen Grenzen. Erinnerungen an die Heimat. Das Leben außerhalb des slowenischen Mutterlandes.
Menschen beim Lesen von Büchern und Zeitungen – allein oder in der Gruppe, auf einer Parkbank oder im Bus, im Wartezimmer oder in der Bibliothek, am Strand oder bei einer Betriebsversammlung. Kinder, die in ihren ersten Lesebüchern lesen oder sich über ein Buch freuen, das sie zum Geburtstag bekommen haben, und vieles mehr ...
„Für die Gesundheit und Erholung sind jene Ferien am besten, die man außerhalb des eigenen Zuhauses und allein, ohne Familie und Freunde, verbringt.“ So stand es 1935 in der Zeitschrift „Družina in dom“ (Familie und Heim). Aber war das wirklich so?
Fotografien von Besuchen bedeutender Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Schauspiel, Politik, Musik und Kirche – darunter der Papst, Ronald Reagan, Bill Clinton, Josip Broz Tito, Fidel Castro, Tina Turner und viele mehr ...
Die persönlichen Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg geraten allmählich in Vergessenheit. Vielleicht erinnern sich die Großeltern aber noch daran, welche Geschichten die Fotografien aus den Familienarchiven erzählen.
Angst und Mut, die sich in den Dokumenten aus dem Zweiten Weltkrieg widerspiegeln – auf beiden Seiten des Konflikts.
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